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Das Lebenswerk der Grosseltern

Die Geschichte beginnt in Kekem

Unsere Geschichte beginnt nicht in einer Schokoladenmanufaktur. Sie beginnt viele Jahre zuvor, in Kekem im Westen Kameruns, auf der Familienplantage meiner Grosseltern.

Dort, umgeben von der fruchtbaren Landschaft Westkameruns, bauten meine Grosseltern mit viel Geduld, Ausdauer und Hingabe unter anderem Kakao und Kaffee an. Die Plantage war für sie weit mehr als ein Stück Land. Sie war Lebensgrundlage, Heimat und ein Vermächtnis für die kommenden Generationen.

In einer vielfältigen Mischkultur wuchsen verschiedene Pflanzen nebeneinander. Vieles von dem, was die Familie zum Leben brauchte, kam direkt aus der eigenen Erde. Die Arbeit war körperlich anstrengend und verlangte Geduld – denn die Natur bestimmt ihren eigenen Rhythmus.

Kindheitserinnerungen zwischen Kakaobäumen

Als Teenager verbrachte ich während der Ferien viel Zeit bei meinen Grosseltern in Kekem und half auf der Familienplantage mit.

Damals konnte ich noch nicht wissen, welchen Wert diese Erfahrungen eines Tages für mich haben würden.

Ich lernte den Kakao dort kennen, wo alles beginnt: am Baum. Ich sah die reifen Kakaofrüchte, half bei den Arbeiten auf der Plantage und erlebte, wie viel Zeit und Handarbeit notwendig sind, bevor aus einer Frucht überhaupt eine Kakaobohne entsteht.

Doch meine Grosseltern vermittelten mir weit mehr als Wissen über Landwirtschaft.

Sie zeigten mir, was es bedeutet, mit Geduld zu arbeiten, die Natur zu respektieren und Verantwortung für das zu übernehmen, was einem anvertraut wurde.

Diese Erinnerungen sind geblieben.

Aus Erinnerung wurde eine Aufgabe

Nach dem Tod meiner Grosseltern bekam die Familienplantage für mich eine noch tiefere Bedeutung.

Was sie über Jahrzehnte aufgebaut hatten, sollte nicht einfach verschwinden.

Ich wollte ihr Lebenswerk weitertragen – auf meine eigene Weise.

So entstand die Idee, den Kakao und Kaffee aus unserer Heimat nicht lediglich als Rohstoffe zu betrachten, sondern ihnen eine neue Geschichte zu geben: von der Familienplantage in Kekem bis zum fertigen Produkt in der Schweiz.

Heute verarbeite ich diese Verbindung zu meiner Herkunft in unserer Manufaktur in Liestal weiter.

Aus Kakaobohnen entstehen handgefertigte Schokoladenkreationen. Aus Kaffee entstehen sorgfältig geröstete Kaffeespezialitäten. Dabei steht für mich nicht nur der Geschmack im Mittelpunkt, sondern auch die Geschichte hinter jedem Produkt.

Von Kekem nach Liestal

Zwischen Kekem und Liestal liegen Tausende Kilometer.

Und dennoch sind diese beiden Orte für mich unmittelbar miteinander verbunden.

Kekem ist die Wurzel.
Liestal ist die Fortsetzung.

Was meine Grosseltern mit ihren Händen auf der Familienplantage aufgebaut haben, möchte ich bewahren, weiterentwickeln und mit anderen Menschen teilen.

Deshalb bedeutet Bean-to-Bar für mich mehr als die Verarbeitung von Kakaobohnen zu Schokolade.

Es bedeutet, den Ursprung zu kennen.

Es bedeutet, zu wissen, woher ein Produkt kommt und welche Menschen dahinterstehen.

Und vor allem bedeutet es für mich, das Lebenswerk meiner Grosseltern weiterleben zu lassen.

Ein Stück Familiengeschichte in jedem Produkt

Wenn wir heute Kakao und Kaffee verarbeiten, tragen wir einen Teil dieser Geschichte weiter.

Eine Geschichte von Erde und Handarbeit.
Von Kamerun und der Schweiz.
Von Grosseltern und Enkelkindern.
Von Herkunft, Erinnerung und Zukunft.

Was auf der Familienplantage meiner Grosseltern in Kekem begann, lebt heute in Liestal weiter.

Nicht nur als Produkt.

Sondern als Familiengeschichte.

Die Reise unserer Bohnen.

Alles beginnt am Ursprung.

Unsere Kakao- und Kaffeebohnen stammen aus unserer Familienplantage in Kekem im Westen Kameruns. Dort beginnt eine Reise, bei der Herkunft, Handarbeit und Qualität im Mittelpunkt stehen.

Nach der Ernte und sorgfältigen Aufbereitung werden die Bohnen traditionell in Jutesäcke verpackt. Das natürliche Material eignet sich hervorragend für den Transport und lässt die Bohnen während ihrer Reise atmen.

Sicher verpackt. Bereit für die Reise.

Die gefüllten Jutesäcke werden für den internationalen Transport vorbereitet, auf Paletten zusammengestellt und sorgfältig gesichert.

Anschliessend treten unsere Bohnen ihre Reise per Luftfracht von Kamerun in die Schweiz an.

Für uns ist diese Reise weit mehr als ein Transport von Rohstoffen: Jeder Jutesack trägt ein Stück unserer Familiengeschichte und unserer Heimat nach Liestal.

Angekommen in Liestal beginnt die Veredelung.

In unserer Manufaktur werden die Bohnen mit Zeit, Leidenschaft und handwerklichem Können weiterverarbeitet – zu charaktervoller Bean-to-Bar-Schokolade und frisch geröstetem Kaffee.

Von unserer Familienplantage in Kekem.
In Jutesäcken sorgfältig verpackt.
Per Luftfracht in die Schweiz.
In Liestal von Hand veredelt.

Vom Ursprung bis zum Genuss – eine Reise, die man schmecken kann.